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Das Problem

Ein freundlicher Einheimischer bietet Ihnen an, eine tolle Bar zu zeigen, ein Schuhputzer lässt seine Bürste vor Ihnen fallen, oder ein Straßenhändler versucht, Ihnen eine „echte osmanische Antiquität" zu verkaufen. Diese Touristenbetrügereien sind darauf ausgelegt, Sie zu überrumpeln.

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Wie das Gesetz in der Türkei funktioniert

Nach dem türkischen Strafgesetzbuch ist die Erlangung von Geld durch Täuschung als Betrug (Dolandırıcılık) eingestuft. Wenn Einschüchterung oder Gewaltandrohung eingesetzt wird (z.B. Türsteher versperren den Ausgang), eskaliert die Straftat zu Erpressung (Gasp). Der Verkauf gefälschter historischer Artefakte ist Betrug, der Verkauf echter ist Schmuggel.

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Was der Tourist tun sollte

Wenn ein Schuhputzer seine Bürste fallen lässt, gehen Sie weiter. Akzeptieren Sie keine spontanen Bareinladungen von Fremden. Wenn Sie einen Betrug in einem Geschäft oder Club bemerken, eskalieren Sie nicht. Bezahlen Sie, was nötig ist, um sicher zu gehen, fordern Sie eine Quittung (Fiş oder Fatura) und gehen Sie direkt zur Tourismuspolizei (Turizm Polisi).

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Die Risiken

Aggressives Streiten mit Betrügern, besonders in isolierten Gebieten oder Nachtclubs, kann zu körperlicher Gewalt führen. Wenn Sie eine gefälschte Antiquität kaufen und versuchen, das Land zu verlassen, könnten Sie am Flughafen unter Verdacht des Kulturerbeschmuggels festgehalten werden.

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LetFix Lösung

Wenn Sie durch einen organisierten Betrug einen erheblichen Geldbetrag verloren haben, haben Sie das Recht, eine Strafanzeige zu erstatten und Wiedergutmachung zu fordern. Die Antragsstellung bei der Staatsanwaltschaft erfordert fachkundige juristische Formulierung auf Türkisch.