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Das Problem

Sie sind auf einem Musikfestival, in einem Nachtclub oder gehen einfach durch die Flughafensicherheit, und die Polizei findet eine kleine Menge Freizeitdrogen in Ihrer Tasche. In vielen westlichen Ländern hätte dies eine Verwarnung oder eine kleine Geldstrafe zur Folge – also erwarten Sie hier dasselbe.

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Wie das Gesetz in der Türkei funktioniert

Die Türkei verfolgt eine strenge Null-Toleranz-Politik. Laut dem türkischen Strafgesetzbuch (TCK) gibt es keine rechtliche Unterscheidung zwischen „weichen" und „harten" Drogen. Das Gesetz kriminalisiert strikt den Besitz, den Konsum, den Kauf und die Verbreitung jeglicher illegaler Substanzen. Werden Sie beim Weitergeben von Drogen an einen Freund erwischt – selbst kostenlos – wird dies als „Drogenhandel" eingestuft, was eine deutlich schwerere Strafe nach sich zieht als bloßer Besitz.

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Was der Tourist tun sollte

Versuchen Sie nicht zu argumentieren, die Beamten zu bestechen oder zu erklären, dass „es in Ihrem Heimatland legal ist." Machen Sie sofort von Ihrem Recht auf Schweigen Gebrauch. Erklären Sie klar, dass Sie einen deutschsprachigen Anwalt und einen vereidigten Dolmetscher benötigen. Unterschreiben Sie keine Polizeiprotokolle und stimmen Sie keinem Blut-/Urintest zu, ohne vorher Ihren Rechtsbeistand konsultiert zu haben.

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Die Risiken

Die Strafen sind schwerwiegend und lebensverändernd. Einfacher Besitz und Konsum können zu 2 bis 5 Jahren in einem türkischen Gefängnis führen. Drogenhandel oder Vertriebsanklagen tragen Strafen von 10 bis 20 Jahren. Selbst wenn Sie das Gefängnis vermeiden, garantiert eine Verurteilung die sofortige Abschiebung und ein dauerhaftes Einreiseverbot für die Türkei.

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LetFix Lösung

Strafrechtliche Drogenanklagen erfordern eine aggressive, sofortige Verteidigungsstrategie, bevor der Staatsanwalt eine Entscheidung über die Untersuchungshaft trifft. Sie benötigen einen erfahrenen Strafverteidiger, um das Polizeiverhör zu navigieren und Ihre Freiheit zu schützen.